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Das femoroacetabuläre Impingement (Hüftimpingement)

 

Das Hüftgelenk ist ein bewegliches Kugelgelenk mit individueller Bewegungsreichweite. Häufig kommt es zu einem Engpass (Impingement) im Gelenk, der die Beweglichkeit einschränkt. Besonders bei Beugung oder längerem Sitzen kann dies Beschwerden verursachen und – bei fortbestehendem Druck – zu Folgeschäden wie einem Labrumriss führen. Das Hüftimpingement gilt heute als anerkannte präarthrotische Hüftpathologie, die unbehandelt zu vorzeitigem Gelenkverschleiß und Degeneration führen kann.

 

Ursachen und Behandlungsansatz

 

Für eine erfolgreiche Behandlung ist die genaue Ursache entscheidend. In den meisten Fällen sind knöcherne Veränderungen verantwortlich, etwa:

- eine „CAM“-Deformität (Entrundung am Hüftkopf-/Schenkelhalsübergang),

- eine vermehrte Überdachung der Pfanne,

- oder eine Fehlrotation des Oberschenkelknochens.

 

Alle drei Faktoren sollten bei der Therapieplanung berücksichtigt werden. 3D-Simulationsanalysen bieten hierfür eine präzise Darstellung und unterstützen die individuelle, zielgerichtete Behandlung.

 

Die Behandlung erfolgt je nach Lage der Deformität arthroskopisch (minimalinvasiv) oder offen.

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